Althusmann trifft Wolfsburger Wirtschaft

Digitaler Runder Tisch mit dem Niedersächsischen Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: v. l. n. r. Michael Wilkens (stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK Lüneburg-Wolfsburg), Dennis Weilmann (Erster Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur), Dr. Bernd Althusmann (Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Klaus Mohrs (Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg) und Jens Hofschröer (WMG-Geschäftsführer).

Wirtschaftshilfen, die Corona-Teststrategie und die Zukunft der Innenstädte: Bei einem digitalen „Runden Tisch“ haben Vertreterinnen und Vertreter der Wolfsburger Wirtschaft jetzt mit Dr. Bernd Althusmann, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, diskutiert. „Die aktuelle Corona-Lage ist weiterhin ernst und die Situation für die Wirtschaft nach wie vor äußerst herausfordernd. Neben der finanziellen Unterstützung sind ein zügiger Impffortschritt sowie eine konsequente Ausweitung der Corona-Tests in dieser Phase der Pandemie entscheidend. Das Testen innerhalb der Unternehmen spielt eine wichtige Rolle bei der Eindämmung des Infektionsgeschehens – hier sind wir auf einem guten Weg: Etwa Zweidrittel der niedersächsischen Unternehmen bieten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits freiwillig Tests an“, so Althusmann.

Organisiert hat den Termin Dennis Weilmann, Erster Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur, in Zusammenarbeit mit der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH (WMG). „Ich freue mich, dass Herr Dr. Althusmann unserer Einladung gefolgt ist und wir so den Unternehmern vor Ort die Möglichkeit geben konnten, die vielen offenen Fragen zur aktuellen Situation, den Zukunftsperspektiven sowie den einzelnen Landesverordnungen direkt und ungefiltert stellen zu können“, sagt Weilmann. Auch Oberbürgermeister Klaus Mohrs bewertet den Austausch positiv: „Die Wolfsburger Wirtschaft und Gesellschaft stehen angesichts der Corona-Pandemie nun seit über einem Jahr vor einer enormen Belastungsprobe mit noch nicht abzusehenden Folgen. Wir müssen sehr schnell mit dem Land Niedersachsen Wege beschreiten zur modellhaften Wiedereröffnung.“

Neben Althusmann, Weilmann und Mohrs, haben auch WMG-Geschäftsführer Jens Hofschröer und Michael Wilkens, stellvertretender Hauptgeschäftsführer unserer IHK Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) persönlich an dem Gespräch teilgenommen. Unternehmerinnen und Unternehmer konnten sich digital zuschalten. Der virtuelle Austausch erhielt von allen Beteiligten großen Zuspruch und bot ihnen die Möglichkeit sich mit ihren Fragen und Problemen direkt an den Wirtschaftsminister zu wenden. Jens Hofschröer betonte: „Die hohe Resonanz verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig dieser direkte Austausch für die Wolfsburger Unternehmerschaft ist. Die Auswirkungen der Pandemie stellen die heimische Wirtschaft vor existenzbedrohende Herausforderungen, die Verunsicherung ist groß. Der Austausch ist somit auch ein wichtiges Signal, dass die Ängste und Sorgen vor allem der hiesigen Unternehmer aus der Innenstadt und des Gastgewerbes ernst genommen werden und Gehör finden.“ Althusmann zeigte sich „sehr dankbar für diesen konstruktiven und ausgesprochen offenen Austausch mit den Wolfsburger Wirtschaftsvertretern“.

Inhaltlich fokussierte sich das Gespräch auf die Wirtschaftshilfen, die Corona-Teststrategie in Unternehmen und Förderprogramme des Landes zur Stärkung der Innenstädte und Zentren. Der stellvertretende IHKLW-Geschäftsführer Michael Wilkens, der auch die IHKLW-Geschäftsstelle in Wolfsburg leitet, machte deutlich: „Die Corona-Pandemie belastet die heimische Wirtschaft nach wie vor sehr stark. Vermehrte Corona-Tests in Unternehmen können uns helfen, ein Leben mit Corona zu führen und schrittweise eine größtmögliche Form von Normalität zurückzugewinnen.“