Arbeitgeber-Zuschuss für Beschäftigte mit Behinderung

Ein Mann mit einer Art verdunkeltem Brillenglas über seinem linken Auge sitzt an einem schreibtisch vor einem Computer und blickt in die Kamera.
Foto: Integrationsamt Hildesheim
Im Kleintierkrematorium Rosengarten arbeitet Friedrich Pfafenrot im Bereich Online-Marketing und Website - mitfinanziert über das Budget für Arbeit.

Arbeitgeber, die einen Menschen mit einer schweren Behinderung sozialversicherungspflichtig beschäftigen wollen, können dafür bis zu 75 Prozent Lohnkostenzuschuss (maximal 1.274 Euro) pro Monat über das „Budget für Arbeit“ erhalten. Das ist ein gesetzlich verankerter Lohnkostenzuschuss, der durch die Eingliederungshilfen finanziert wird. Durch ein unabhängiges Beratungsangebot werden aktuell Unternehmen in fünf Modellregionen unterstützt – den Landkreisen Harburg und Osnabrück, den Städten Wolfsburg, Salzgitter und Oldenburg sowie der Region und der Stadt Hannover.

Das Budget für Arbeit soll einen Beitrag zur Inklusion in der Arbeitswelt leisten. Es unterstützt Menschen, die nicht ohne Weiteres auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden können. Gefördert werden das Arbeitnehmerbrutto für den Arbeitgeber und die notwendige Anleitung und Begleitung des Menschen am Arbeitsplatz. In Niedersachsen wird unter bestimmten Voraussetzungen zusätzlich eine Prämie von monatlich 250 Euro an den Arbeitgeber ausgeschüttet. Geförderte Beschäftigungsverhältnisse können auf die Beschäftigungsquote von Menschen mit Behinderung angerechnet werden. Arbeitslosenversicherungsbeiträge muss der Arbeitgeber nicht abführen.

Ansprechpartner für die unabhängige Beratung ist der Integrationsfachdienst für schwerbehinderte Menschen im Arbeitsleben – für die Region Wolfsburg-Salzgitter Cerstin Töllner, Tel. 0531 61 49 97-18, c.Toellner@der-weg-bs.de, und für den Landkreis Harburg Lore Eylmann, Tel. 04131 22628-68, eylmann@spectrum-arbeit.de und Hauke Döblitz, Tel. 04131/22628-68, doeblitz@spectrum-arbeit.de.