Butter bei die Fische, Sven Grobrügge!

Portrait Sven Grobrügge.
privat
Sven Grobrügge ist Geschäftsführer der hagebau handelsgesellschaft und vertritt in der IHK-Vollversammlung den Großhandel des Heidekreises. Er liebt abwechslungsreiches und spannendes Arbeiten.

Geben Sie uns einen Einblick in Ihren Arbeitstag: Was machen Sie zuerst, wenn Sie ins Büro kommen?
Ohne Kaffee kann mein Tag nicht beginnen, daher hole ich mir zunächst eine Tasse – mit Milch, ohne Zucker – bevor ich mit meinem Team bespreche, was aktuell ansteht. Heute waren das der Jahresabschluss, eine Kreditausschusssitzung und ein Investitionsvorhaben.

Sie sind Geschäftsführer für Rechnungswesen, Controlling und Finanzen. Was gefällt Ihnen am besten an Ihrem Job?
Dass er extrem abwechslungsreich ist. Die hagebau ist eine Kooperation von rund 360 mittelständischen Unternehmen mit mehr als 1.730 Standorten in acht Ländern. Neben dem Finanzbereich der Muttergesellschaft verantworte ich auch die kaufmännischen Bereiche unserer Tochtergesellschaften aus den Sparten IT und Logistik, da kommen die unterschiedlichsten Themen zusammen und es wird nie langweilig. 

Was war Ihre bisher schwierigste Entscheidung – und wie haben Sie diese gemeistert?
Das war vor drei Jahren, als mich unser Aufsichtsratsvorsitzende fragte, ob ich mir den Posten in der Geschäftsführung vorstellen kann. Ich habe mich gefragt, ob das nicht eine Nummer zu groß für mich ist: hagebau macht rund 6,5 Milliarden Euro Umsatz, damit sind entsprechend viele Arbeitsplätze verbunden und viele Familien verlassen sich darauf, dass wir keinen Unsinn machen. Ich habe mir die Zeit genommen, die ich für diese wichtige Entscheidung brauchte, habe das Für und Wider mit meiner Familie und Freunden diskutiert, bevor ich den Job angenommen habe – eine gute Entscheidung.