Butter bei die Fische, Svenja Hohnstock!

Portrait Svenja Hohnstock.
privat
Svenja Hohnstock (43) ist geschäftsführende Gesellschafterin der Wolfsburger Braintec GmbH. Sie vertritt bereits in der zweiten wahlperiode die technische Dienstleistungswirtschaft in der IHKLW-Vollversammlung.

Frau Hohnstock, auf Xing kann man nachlesen, dass Sie sich für „alles rund um gute Musik“ interessieren. Was hören Sie am liebsten?
Ich liebe die neue deutsche Musik: Tim Benzko, Max Giesinger und Johannes Oerding. Sobald ich aufgestanden bin, spielt Alexa mir meine Lieblingssongs – und ich trällere lautstark mit. Natürlich gehe ich auch gern auf Konzerte, zuletzt war ich in der Autostadt bei Andreas Bourani.

Spielen Sie auch selbst ein Instrument?
Leider nicht mehr. Als Kind habe ich recht passabel Orgel gespielt, aber über die Jahre das Interesse verloren. Und heute fehlt mir einfach die Zeit, ganz besonders, seit ich 2018 ein weiteres Unternehmen gegründet habe: Die Hohnstock GmbH ist ein auf Datenschutz spezialisierter Dienstleister für Kunden aller Branchen.

Als Frau zählen Sie in unserer IHK-Vollversammlung zur Minderheit, ebenso bewegen Sie sich mit Braintec in einem Umfeld, in dem weibliche Führungskräfte eher selten sind. Nervt Sie das manchmal?
Was wirklich manchmal nervt ist die Überheblichkeit von manchen älteren Herren im Chefsessel, die meine Kompetenz anzweifeln allein aufgrund der Tatsache, dass ich eine Frau bin. Als ich mit Mitte 20 in der IT-Branche anfing, hatte ich mit solchen Begegnungen häufiger zu kämpfen. Zum Glück hat hier ein Wandel eingesetzt und natürlich kann ich heute mit solchen Situationen viel souveräner und gelassener umgehen, als noch vor 20 Jahren. Ich persönlich arbeite sehr gern in gemischten Teams und bin überzeugt, das Vielfalt und unterschiedliche Perspektiven immer ein Gewinn sind. Das gilt auch für die IHK-Vollversammlung, in der wir branchen- und regionsübergreifend zu wirtschaftspolitischen Themen Positionen finden müssen.