Die Chefin der neuen Clearingstelle

Portrait von Sandra Schubert
Foto: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Sandra Schubert ist Geschäftsführerin der neuen Clearingstelle Niedersachsen. Mit Beginn ihrer Tätigkeit am 1. November hat jetzt auch die Clearingstelle ihre Arbeit aufgenommen.

Eine unabhängige und weisungsfreie Clearingstelle soll in Niedersachsen ab sofort Gesetzes- und Verordnungsvorhaben auf ihren bürokratischen Mehraufwand für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) überprüfen. Zum 1. November hat die Einrichtung ihre Arbeit aufgenommen – mit der Juristin Sandra Schubert als Geschäftsführerin.

Die 35-jährige Schubert gilt als Expertin für gewerblichen Rechtsschutz, eCommerce und Vertragsrecht. Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften und dem Referendariat in Bremen war die gebürtige Hamburgerin als Justiziarin in einem großen niedersächsischen sowie für ein mittelständisches Unternehmen in Hannover tätig und hat anschließend als Rechtsanwältin gearbeitet. 

„Ab sofort werden Gesetz- und Verordnungsvorhaben des Landes bereits im Entstehungsprozess auf den Prüfstand gestellt. Zusätzliche, belastende bürokratische Hemmnisse und Vorgaben – insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen – sollen damit der Vergangenheit angehören“, betont Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann. „Im Sinne der niedersächsischen Wirtschaft freue ich mich im Namen der Landesregierung auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Clearingstelle.“ Sandra Schubert sei bereits dabei, ihr weiteres Team in der Clearingstelle zusammenzustellen. „Wir rechnen hier sehr zeitnah mit weiterer Verstärkung“, so Althusmann.

Zum Hintergrund: Die niedersächsische Landesregierung hat im März dieses Jahres die Einrichtung der Clearingstelle des Landes Niedersachsen beschlossen. Sie ist außerhalb der Landesverwaltung bei der IHK Niedersachsen in Hannover angesiedelt. Während des Clearingverfahrens greift sie auf den Sachverstand der betroffenen Kammern, Verbänden und Interessensgruppierungen in Niedersachsen zurück.