Digitalbonus ist bei Unternehmen beliebt

Auf einem Tisch hat ein Mann, den man nur im Hintergrund sieht, Geldmünzen gestapelt. Mit der rechten Hand hält er einen Stift, in der linken Hand hält er eine Glühbirne, die leuchtet.
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Seit der Einführung des Digitalbonus im September 2019 sind mehr als 1.500 Anträge bei der NBank eingegangen, mehr als 600 wurden bewilligt.

Das beliebtes Förderprogramm der regionalen Wirtschaft ist der Digitalbonus. Das meldet zumindest das niedersächsische Wirtschaftsministerium und gibt an, dass seit der Einführung des Digitalbonus im September 2019 bei der NBank bereits mehr als 1.500 Anträge eingegangen sind. Mehr als 600 sind bereits bewilligt worden. 

„Wir haben daher mit reger Nachfrage gerechnet, aber der Run hat uns doch überrascht“, sagt Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann. Die Nachfrage nach dem Digitalbonus komme aus allen Wirtschaftsbereichen. Die Idee zum Digitalbonus sei bei Unternehmensbesuchen des Digitalisierungsstaatssekretärs Stefan Muhle entstanden, so Althusmann weiter: „Wir wollten klein- und mittelständische Unternehmen animieren, ihre Digitalisierungsprozesse zu beschleunigen und vor allem einen guten Standard in der Daten- und IT-Sicherheit zu schaffen. Hier geht es um die Grundlagen der Wettbewerbsfähigkeit.“ 

Der Digitalbonus richtet sich vorwiegend an kleine und mittelständische Unternehmen. Gefördert werden Investitionen in digitale Hard- und Software sowie die IT-Sicherheit sowie in die IT-Sicherheit. Bei kleinen Unternehmen wird einmalig ein Zuschuss in Höhe von 50 Prozent erteilt, bei mittelständischen Unternehmen sind es 30 Prozent. Die maximale Fördersumme beträgt 10.000 Euro. Insgesamt stehen dafür 15 Millionen Euro in den Jahren 2020 bis 2022 zur Verfügung. 

Laut Michael Kiesewetter, Vorstandsvorsitzender der NBank, „trifft der Digitalbonus den Nerv der Zeit und hilft gerade den Unternehmen, die Digitalisierung voranzutreiben, die in ihrem Alltagsgeschäft diese nicht unbedingt im Fokus haben“. 

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