E-Government in der Verwaltung

Kooperationspartner unter sich
Foto: Lars Landmann

Um Verwaltungsdienstleistungen digital und noch kundenfreundlicher aufzustellen, arbeiten Wolfsburg, Braunschweig und Salzgitter bereits seit September 2020 zusammen. Jetzt hat sich dieser Kooperation auch der Landkreis Gifhorn angeschlossen. Alle Beteiligten wollen Synergien schaffen, Prozesse optimieren – und das Onlinezugangsgesetz umsetzen. Bis Ende 2022 sollen alle Verwaltungsleistungen von Bund, Ländern und Kommunen über Verwaltungsportale digital angeboten werden.

Die Kooperationspartner haben einen engen und offenen Austausch der an der Digitalisierung der Verwaltung beteiligten Stellen vereinbart mit dem Ziel, Gemeinsamkeiten in den Bereichen Basisdienste, Online-Dienste, Fachverfahren und Schnittstellen zu identifizieren, Initiativen zu entwickeln und gemeinsam gegenüber anderen Ebenen wie dem Land oder den kommunalen IT-Dienstleistern aufzutreten.

„Die Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen ist ein wichtiger Aspekt in unserer Entwicklung zur Smart City. Als Stadt Wolfsburg möchten wir den Bürgerinnen und Bürgern mit digitalisierten Prozessen einen echten Mehrwert bieten“, sagt Dennis Weilmann, Erster Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur der Stadt Wolfsburg: „Die Erweiterung der bestehenden Kooperation um den Landkreis Gifhorn wird uns dabei helfen. Jeder einzelne Partner bringt wichtige Erfahrungen und Ideen mit. Synergien lassen sich so optimal nutzen.“ Dr. Thomas Walter, Erster Kreisrat des Landkreises Gifhorn, ergänzt: „Die Digitalisierung stellt die Verwaltung vor große Herausforderungen. Deshalb freue ich mich, dass der Landkreis Gifhorn der Kooperationsvereinbarung beitritt. Der Austausch zu diesem wichtigen Thema ist unerlässlich und ich bin guter Hoffnung, dass wir gemeinsam unsere Verwaltungen und damit den Bürgerservice weiter entwickeln können.“