Fit im Ausland

Gruppenbild der Auszubildenden der Volkswagen Group Services GmbH
Foto: Volkswagen Group Services GmbH
Sie haben einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland absolviert (v.l.): Larissa Schumann, Jerome Kondi, Na Da Silva Soares, Freddy Scarcella, Laura Bardelli, Louis Johannes Meschke und Markus Wiesner.

Sie reisen nach Spanien oder Portugal, nach Polen, Ungarn oder in die Slowakei. Durchschnittlich zehn Auszubildende und Studierende der Volkswagen Group Services GmbH packen pro Jahr ihre Koffer, um einen Teil ihrer Ausbildung in einem internationalen Projekt zu absolvieren. Für acht Wochen verlassen die jungen Männer und Frauen ihre gewohnte Umgebung und erproben ihre Fähigkeiten im Ausland. „Dahinter steckt viel Organisation und Koordination“, sagt Jasmin Pietak, Referentin Aus- und Weiterbildung der Volkswagen Group Services GmbH: „Aber dieser Aufwand lohnt sich: Die Auszubildenden und Studierenden wachsen an ihren Aufgaben und lernen selbstständig zu handeln und gelernte Methoden auch praktisch anzuwenden.“

Vor neun Jahren ist die erste Auszubildende der Volkswagen Group Services GmbH an einen internationalen Standort gereist. Seitdem gehört der Auslandsaufenthalt zum freiwilligen Bestandteil einer Ausbildung bei dem Wolfsburger Automotive-Dienstleister. Interessierte können sich für einen Einsatz im Ausland bewerben. Wer eine praktische Phase zum Beispiel in Pamplona, Bratislava oder Győr absolvieren möchte, muss einige Pluspunkte in der Tasche haben. „Im Auswahlprozess schauen wir auf die Schulnoten, auf Fremdsprachen-Kenntnisse und die bisherigen Beurteilungen unserer Fachbereiche“, sagt Jasmin Pietak: „Außerdem führen wir Motivationsgespräche und schauen genau, welcher Standort besonders gut zu den Ausbildungsinhalten des Bewerbers passt.“

Die Auszubildenden erwerben internationale Kompetenzen, die sie bei der zunehmend vernetzten und multilingualen Teamarbeit in unserem Haus gut einsetzen können

Wer die Bewerber-Auswahl für sich entschieden hat, wird umfangreich auf den Auslandseinsatz vorbereitet. Dazu gehören Sprachkurse, Workshops in „Cultural Awareness“ und „Projektmanagement“ sowie ein „Organisatorisches Briefing“. Sobald die Vorbereitung abgeschlossen ist, starten die Auszubildenden und Studierenden zwischen Juni und Dezember Richtung Ausland und widmen sich vor Ort den im Vorfeld abgestimmten Projektaufgaben.

Die Reisen sind Teil des Erasmus-Plus-Programms. Das Förderprogramm der Europäischen Union gewährt Zuschüsse, zum Beispiel für die Fahrtkosten, für die Organisation und für den Aufenthalt. „Dieses Angebot der Europäischen Union ist sehr attraktiv und in Zeiten der Globalisierung wichtiger denn je“, sagt Jasmin Pietak. Außerdem liegen die Vorteile, die das Auslands-Angebot mit sich bringt, aus Arbeitgebersicht klar auf der Hand: „Die Auszubildenden erwerben internationale Kompetenzen, die sie bei der zunehmend vernetzten und multilingualen Teamarbeit in unserem Haus gut einsetzen können. Zudem schärfen wir unser Profil als attraktiver Arbeitgeber. Eine Win-Win-Situation.“