Neue Giganetzförderung in Niedersachsen

Nahaufnahme eines Glasfaserkabels
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Schnell und unbürokratisch will das Land Niedersachsen Versorgungslücken mit schnellem Internet schließen und hat jetzt die Giganetzförderung neu aufgestellt. Ab sofort gilt: In allen Fällen, in denen der Bund fördert, soll auch ein Landeszuschuss gewährt werden. „Künftig genügt der Antrag auf Bundesmittel, um auch Fördergelder des Landes zu beantragen“, sagt der niedersächsische Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann.

Insgesamt 220 Millionen Euro eigene Fördermittel stellt das Land den Kommunen bereit, um die Glasfaseranbindung von Gebäuden in Gewerbe- und Industriegebieten, Häfen sowie Schulen und Krankenhäuser zu fördern. Voraussetzung ist, dass die Gebäude aktuell und auch in absehbarer Zeit nicht mit mindestens 30 Mbit/s erschlossen sind.

Vorgesehen ist ein Landeszuschuss von grundsätzlich bis zu 25 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Schnell sein lohnt sich für die kommunalen Antragssteller, denn die Förderung ist gestaffelt: maximal 2.000 Euro pro Anschluss stehen für die ersten 2.000 Adressen zur Verfügung und 1.500 Euro pro Anschluss bis zur viertausendsten Adresse. Danach gibt es maximal 500 Euro pro Anschluss. Unabhängig davon aber können für den Anschluss einer Schule oder eines Krankenhauses je bis zu 15.000 Euro gewährt werden.

„Mit unserer neuen Förderung erfolgt der Giganetz-Ausbau in Niedersachsen aus einem Guss. Mit diesem einfachen, unbürokratischen Verfahren erfüllen wir eine Grundvoraussetzung, wenn wir mit dem hohen Tempo der Digitalisierung schritthalten wollen und versetzen unsere Kommunen in die Lage, die weißen Flecken zu schließen“, sagt Althusmann

Kontakt für Kommunen

Sie haben Fragen zur Giganetzförderung? Ansprechpartner bei der NBank ist
Christian Kropp, Tel. 0511 30031-325, christian.kropp@nbank.de.