Neuer IHK-Nord-Geschäftsführer

Auf einem blau-grauen Untergrund stehen Holzklötze. Auf den hinteren sind schwarze Figuren (männlich und weiblich) aufgedruckt, ganz vor steht ein Holzklatz, auf den eine rote männliche Figur aufgedruckt ist.
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Chefwechsel bei der IHK Nord, dem Zusammenschluss von zwölf norddeutschen Industrie- und Handelskammern, darunter unsere #ihklw.

Die IHK Nord hat einen neuen Geschäftsführer: Alexander Anders führt seit Mitte Oktober die Geschäfte des Zusammenschlusses von zwölf norddeutschen Industrie- und Handelskammern.

Porträtfoto Alexander Anders Alexander Anders ist neuer Geschäftsführer der IHK Nord.

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„Ich freue mich, mit den Kammern im Norden die Weichen für die Zukunft zu stellen“, sagt Anders. „Dazu werden wir uns für den Aufbau eines norddeutschen Wasserstoffclusters einsetzen und die Beschleunigung von Planungsprozessen bei Infrastrukturprojekten seitens der Politik forcieren.“

Anders hat nach seinem Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie des Regionalmanagements in der Wirtschaftsförderung gearbeitet – unter anderem für die Handelskammer Hamburg, wo er zuletzt die Abteilung Verkehr, Hafen, Schifffahrt leitete. Er folgt auf Dr. Malte Heyne, der zum 1. August als Hauptgeschäftsführer zur Handelskammer Hamburg gewechselt war.

Alexander Anders setzte sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren gegen rund 120 Bewerber durch. Überzeugt habe er durch seine langjährigen Erfahrungen in der Handelskammer Hamburg und seine Ideen für die IHK Nord, macht die IHK-Nord-Vorsitzende Janina Marahrens-Hashagen deutlich: Auf der Landkarte der IHK Nord kennt er sich gut aus und kann ohne lange Einarbeitungszeit sofort anpacken. Das ist in der aktuellen Situation besonders wichtig, denn jetzt in der Corona-Krise brauchen wir schnelle Impulse und kluge Maßnahmen für Norddeutschland als Wirtschaftsstandort. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“

Die IHK Nord vertritt knapp 700.000 Unternehmen in Norddeutschland. Arbeitsschwerpunkte sind die Maritime Wirtschaft mit dem Fokus auf Infrastruktur und Seeverkehr, Energie- und Industriepolitik, Tourismus, Ernährungswirtschaft und die Außenwirtschaft.