IHKLW ruft zum FAIRzichten auf

Ein grauer Boden nimmt vier-fünftel des Bildes ein. Rechts werden die Hände und Unterarme von vier farbenfroh gekleideten Menschen gezeigt. Sie halten die Hände übereinander.
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Zeichen der Solidarität in der Krise: Die neue IHK-Plattform www.wir-fairzichten.de

Es ist ein Appell des Zusammenhalts in der Region: Um Kulturstätten, Fitnessstudios, Restaurants, Einzelhändler und Hotels in der Corona-Krise zu unterstützen, hat sich die unsere IHKLW der Initiative „Wir FAIRzichten“ angeschlossen. Ob Tickets für ein abgesagtes Konzert, der gezahlte Monatsbeitrag im Fitnessstudio oder den Gutschein für den nächsten Einkauf im Lieblingsladen: Über die Plattform www.wir-fairzichten.de können Verbraucher einfach und unbürokratisch auf einen Teil ihrer gesetzlichen Erstattungsansprüche FAIRzichten.

„Ganz im Sinne des Mottos #supportyourlocalbusiness wollen wir damit ein Zeichen der Solidarität setzen“, sagt IHKLW-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert. Die Plattform www.wir-fairzichten.de sieht er als Ergänzung zu den vielen lokalen Initiativen, die im gesamten IHKLW-Bezirk mit Gutscheinen dafür werben, die Geschäfte und Dienstleister vor Ort zu unterstützen: „Die Botschaft, die wir auch mit der jährlich im September startenden Aktion „Heimat shoppen“ verbreiten, ist aktueller denn je: Mit ihrem Einkauf vor Ort können alle Menschen einen Beitrag für lebendige Innenstädte leisten.“

Abgebildet ist das Logo der Initiative "Wir FAIRzichten", abgehoben in drei verschiedenen blau Farben. "wir FAIRzichten, denn Wirtschaft sind wir alle" steht geschrieben. Die Initiative FAIRzichten setzt ein Zeichen der Solidarität.

www.wir-fairzichten.de

Und so funktioniert FAIRzichten: Ganz gleich wofür der Gutschein oder der bezahlte Betrag gedacht war – mit einem freiwilligen Verzicht auf eine Rückzahlung in Höhe von 10, 50 oder sogar 100 Prozent können Kunden die Unternehmen entlasten. Dazu geben sie auf der Internetseite alle relevanten Daten ein, die Höhe des Verzichts bestimmen sie selbst. Im Anschluss generiert die Webanwendung ein Dokument und leitet es automatisch an die zuvor angegebene E-Mail-Adresse des Unternehmens weiter. Rechtlich gesehen ist ein solcher Forderungsverzicht laut IHKLW formlos möglich. Es handelt sich um einen Erlassvertrag im Sinne des Paragrafs 397 Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB).

Initiiert hat die Aktion die IHK Schleswig Holstein, inzwischen haben sich bundesweit zahlreiche weitere IHKs angeschlossen.