Naturnaher Tourismus in Hitzacker

Das Foto zeigt ein Tiny-Holzhäuschen im Grünen.
Foto: Werkhaus GmbH
Ab September können Elbe-Touristen in Hitzacker Unterkünfte im neuen Destinature-Dorf buchen.

Das Destinature-Hüttendorf in Hitzacker nimmt konkrete Formen an. Ab September sollen die ersten Gäste ein konsequent nachhaltiges Naturerlebnis inmitten des Biosphärenreservates Elbtalaue genießen können. Das verspricht das Unternehmen Werkhaus, das die Tiny Houses aus Holz gefertigt hat. „Wir möchten neue Maßstäbe im naturnahen Tourismus setzen und einen Ort schaffen, den wir selbst am liebsten nicht mehr verlassen würden“, sagte Werkhaus-Gründer Holger Danneberg beim Richtfest Ende Juli.

Das Destinature-Dorf am Archäologischen Zentrum in Hitzacker soll ein Domizil werden für Familien und Natururlauber, die entlang des Elbradweges reisen. Nach dem bekannten Werkhaus Stecksystem entstehen 20 Tiny Houses, ein Outdoor-Wellnessbereich und ein Bio-Bistro aus unbehandeltem Douglasienholz aus zertifizierter Forstwirtschaft gefertigt und mit Schafwolle gedämmt. Strom und warmes Wasser bezieht das Dorf aus erneuerbaren Energien und auch der Wellnessbereich befindet sich unter freiem Himmel. Eine Saunahütte, beheizbare Badezuber, Innen- und Außenduschen sollen für entspannte Stunden sorgen.

Konsequent ökologisch ist auch das gastronomische Konzept. Im Bio Bistro mit überdachter Terrasse werden Speisen und Getränke von vornehmlich regionalen Partnern auf den Tisch kommen. Das destinature Dorf ist Partner des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe. Der Aufbau wird mit Mitteln Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Holger Danneberg: „Wir streben langfristige Kooperationen an, um gleichbleibende Qualität und hohe ökologische Ansprüche zu gewährleisten.“