Positionspapier: Automobilstandort Niedersachsen

Übergabe Automobilpapier: Michael Zeinert, Andreas Kirschenmann, Bernd Osterloh und Michael Wilkens
Austausch über die Zukunft des Automobilstandorts Niedersachsen (v.l.): Michael Zeinert, Andreas Kirschenmann, Bernd Osterloh und Michael Wilkens.

Die Vollversammlung unserer IHK hat auf ihrer jüngsten Sitzung ein Positionspapier zur Stärkung des Automobilstandorts Niedersachsen verabschiedet. Anlass ist die Sorge, dass der Transformationsprozess der Branche und der vor- und nachgelagerten Bereiche nicht gelingt, wenn die falschen Weichenstellungen in der aktuell emotional aufgeladenen Diskussion rund um das Megathema „CO2“ vorgenommen werden. Dieses Papier war jetzt Anlass für ein Treffen von IHK-Präsident Andreas Kirschenmann, IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert, dem Wolfsburger IHK-Geschäftsstellenleiter Michael Wilkens und VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh.

„Nach Ansicht unserer Wirtschaft muss in dem Prozess sichergestellt werden, dass die notwendigen infrastrukturellen Voraussetzungen für die Veränderung in der Mobilitätslandschaft geschaffen werden“, sagt IHK-Präsident Andreas Kirschenmann. Darüber hinaus müsse das Planen und Bauen von Ladeinfrastruktur beschleunigt und die Strompreise für E-Mobilität gesenkt werden, um ein deutliches Signal an die Verbraucher zu geben, dass die Politik den Wechsel in eine nachhaltigere Mobilitätslandschaft mutig vorantreibt.

Das Papier war auf Initiative des regionalpolitischen Ausschusses in die Vollversammlung der IHK eingebracht worden und wurde dort einstimmig beschlossen. Es unterstreicht zudem, dass E-Mobilität nicht die alleinige Lösung angesichts der Herausforderungen sein kann, sondern dass es auch künftig einen Mix aus Antriebstechnologien braucht, um insgesamt zu bestmöglichen Emissions-Ergebnissen zu kommen.