Reisen abseits des Mainstreams

Foto: Basecamp Spitzbergen
Foto: Ginger Polina Bublik/shutterstock.com
Foto: Hullu Poro Oy
Foto: Vincent Teltow
Ob mit dem Kajak durch Spitzbergens Fjorde oder durch Finland mit dem Hundeschlitten: Hauptsache aktiv und draußen.

Wer sind Sie und was machen Sie?
Aktivreisen Teltow geht im August 2018 als Sparte von Sportreisen Teltow, dem Unternehmen meiner Eltern, an den Start. Wir bieten naturnahe Aktivreisen überwiegend nach Skandinavien an. Weit ab vom Massentourismus können unsere Kunden Länder wie Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland und Island erkunden – bei Wanderungen, mit dem Mountainbike, dem Kajak oder dem Hundeschlitten. Wir organisieren aber auch Skireisen abseits des Trubels. Im Mittelpunkt unserer Reisen stehen individuelle Reisen mit aktiven Naturerlebnissen für private Gruppen und Paare sowie Firmen.

Wie sind Sie auf die Idee gestoßen?
Man könnte sagen, die Liebe zu den nordischen Ländern wurde mir in die Wiege gelegt (lacht). Ich bin schon als Kind mit meinen Eltern oft nach Skandinavien gereist. Meine Begeisterung für Sport und Bewegung aller Art, brachte mich auf die Idee, individuelle Aktivreisen zu konzipieren. Über die Fremdenverkehrsämter in Norwegen, Schweden und Finnland habe ich Kontakte zu Partnern vor Ort geknüpft und so verschiedenen Angebote entwickelt. Inzwischen präsentieren wir diese auf unserer Website. Als Gründer ist man ja Geschäftsführer, Marketingleiter, Einkäufer und Vertriebler in einem.

Was macht Sie anders als andere?
Mit Aktivreisen Teltow setze ich ganz bewusst auf individuelle Angebote. Das ist mir auch bei der Auswahl der Partner vor Ort wichtig. Das sind zum Beispiel kleine Pensionen und Lodges, die sich noch die Vornamen ihrer Gäste merken können. Bei einem 3.000-Betten-Hotel ist der Gast nur eine Zimmernummer. Das passt nicht zu unserer Philosophie. Deshalb habe ich persönlich Reiseziele und Routen ausgewählt, auf denen unsere Kunden die unglaublich schöne Landschaft und Natur fernab der ausgetrampelten Tourismus-Pfade entdecken können. 

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In vielen weiteren Ländern, auch außerhalb von Skandinavien. Ich möchte unsere Angebotspalette stetig erweitern.

Was raten Sie anderen Jungunternehmern?
Haben Sie Geduld und lassen Sie sich von Rückschlägen nicht entmutigen. In Finnland beispielsweise war der Einstieg etwas schwerfällig. Während in anderen Ländern die Fremdenverkehrsämter super Kontakte vermittelt haben, gab es aus in Finnland kaum Unterstützung. Aber wir hatten Glück: Bei einer Workshop-Reise von Visit Schweden habe ich einen finnischen Geschäftsmann kennen gelernt, der Reiseveranstalter mit Partnern in Finnland zusammenbringt. Er hat uns die Tür geöffnet, so weit, dass ich immer wieder über die fantastischen Möglichkeiten in diesem wunderbaren Land staunen muss.

Mein Glück wäre perfekt, wenn…
noch mehr Menschen die Schönheit von Skandinavien erkennen.