„Weg vom vermeintlich grauen Image“

Hendrik Vieth, Geschäftsführer der Hanseraumkonferenz 2020
Foto: Thomas Koschel

Im kommenden Jahr trifft sich die junge Wirtschaft in Gifhorn-Wolfsburg – bei der Hanseraumkonferenz, kurz Hako. Die viertägige Großveranstaltung bringt vom 21. bis 24. Mai junge Unternehmer und Führungskräfte sowie ihre Familien zusammen. Mit dabei: Hendrik Vieth, Geschäftsführer der Wolfsburger Zaunbau-Perfekt GmbH, Wirtschaftsjunior seit 2011 und einer von drei Hako-2020-Geschäftsführern. Damit liegt die Organisation der Großveranstaltung mit in seinen Händen. In loser Folge sprechen wir ab jetzt mit den Köpfen hinter der Hako 2020.

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Herr Vieth, warum engagieren Sie sich bei den Wirtschaftsjunioren Gifhorn-Wolfsburg?

Ich wurde von der damaligen Kreissprecherin Aline Henke angesprochen. Sie hat mich mehr oder weniger dazu überredet. Und von Anfang an habe ich mich in dem Netzwerk wohl gefühlt. Der Erfahrungsaustausch mit anderen Jungunternehmern hat mir bei meinen ersten Schritten im elterlichen Betrieb geholfen. Ich konnte und kann bis heute dank der Wirtschaftsjunioren über den eigenen Tellerrand schauen. Man lernt schnell viele Menschen aus unterschiedlichen Branchen kennen. Daraus entstehen Freundschaften oder sogar Geschäftsbeziehungen. Der Austausch im Juniorenkreis lohnt sich also sehr – und macht einfach Spaß.

Wie haben Sie die Hako nach Gifhorn-Wolfsburg geholt?

Vor sechs Jahren war ich mit Cindy Lutz, heute auch Hako-2020-Geschäftsführerin, und weiteren Wirtschaftsjunioren bei der Hako in Osnabrück. Die Veranstaltung gefiel uns richtig gut. Bei dem Besuch haben wir uns überlegt, die Hako nach Gifhorn-Wolfsburg zu holen. Eine so gute Gelegenheit, unsere tolle Region einem großen Publikum vorzustellen, gibt es schließlich selten. Vor drei Jahren haben wir uns dann als Veranstaltungsort beworben – und wurden bei der Delegierten-Versammlung unter den Kreissprechern aller 39 Wirtschaftsjunioren-Kreise Norddeutschlands ausgewählt.

Wie bekommen Sie Ihre Rolle als Geschäftsführer eines Wolfsburger Unternehmens und die Rolle als Hako-Veranstalter unter einen Hut?

Ab und zu sind 18-Stunden-Tage dabei. Es ist extrem viel zu tun. Natürlich darf ich mein Geschäft und meine Familie nicht vernachlässigen. Deshalb ist es schon eine Herausforderung, alles unter einen Hut zu bekommen. Aber es ist machbar. Ich freue mich einfach sehr auf die Veranstaltung. Das motiviert mich, auch wenn ein Arbeitstag mal wieder bis halb eins nachts gehen sollte.

Wie weit sind die Hako-Vorbereitungen bis jetzt?

Wir sind gut im Zeitplan. Mit den Designer Outlets Wolfsburg und dem Phaeno haben wir schon sehr gute Sponsoren gefunden. Wir sind aber weiterhin auf Sponsoren-Suche. Außerdem feilen wir noch an dem Programm, das bis kurz vor Veranstaltungsbeginn geheim bleibt. Es wird drei Abendveranstaltungen, Seminare, Sportangebote und viele weitere Programmpunkte geben. Eine Veranstaltung kann ich schon verraten: Der Wolfsburger Oberbürgermeister Klaus Mohrs hat zugesagt, eine Stadtbesichtigung durchzuführen.

Warum sollte man sich die Hanseraumkonferenz 2020 nicht entgehen lassen?

Ich habe schon viele Hakos besucht und war immer begeistert. Eine Hako bietet einfach eine tolle Möglichkeit, ein Netzwerk aufzubauen. Man kann in lockerer Atmosphäre Unternehmer aus der eigenen Branche und aus fremden Branchen kennenlernen. Außerdem kann man bei unserem Event die Region Gifhorn-Wolfsburg kennenlernen – und dabei merken, wie bunt und lebenswert die Region ist. Wir wollen weg vom vermeintlich grauen Image. Die Teilnehmer unserer Veranstaltung werden schnell merken, dass es in unserer Region viel mehr als das Volkswagen-Werk gibt.

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Weitere Informationen über die Hanseraumkonferenz 2020 unter der Regie der Wirtschaftsjunioren Gifhorn-Wolfsburg finden Sie unter www.hako2020.de.