Winsen/Luhe öffnet neue Paketstation

Inbetriebnahme der neuen, multifunktionalen Paketstation in der Eckermannstraße
Foto: WinsenDepot
Freuen sich über die Inbetriebnahme der neuen, multifunktionalen Paketstation in der Eckermannstraße: Bürgermeister André Wiese, Markus Johannsen (Modehaus Düsenberg & Harms) und Jeannine Lombardi (von der gleichnamigen Boutique) sowie Stadtwerke-Geschäftsführer Hans-Georg Preuß.

Als Jeannine Lombardi gefragt wurde, ob sie bei diesem Projekt dabei sein wolle, da hat die Inhaberin der gleichnamigen Boutique sofort zugestimmt: „Natürlich mache ich mit. Je mehr dabei sind, desto bekannter wird es.“ Die Boutique „Lombardi“ und das Modehaus „Düsenberg & Harms“ sind die beiden ersten Geschäfte, die die zwei neuen Paketstationen in Winsen/Luhe nutzen.

Abholen und bringen zu jeder Tageszeit

Die Flexibilität ist für Jeannine Lombardi einer der großen Vorteile des neuen Angebots. „Für Berufstätige, die spät nach Hause kommen, ist das klasse.“ Sie selbst mache täglich Werbung über die sozialen Medien und ist froh über die Initiative von Stadtverwaltung, Stadtwerken und Wirtschaftsförderung.

Die städtische Wirtschaftsförderung will mit dem Pilotprojekt den lokalen Handel unterstützen und gemeinsam mit den Stadtwerken ein Zeichen für zukunftsorientierte Stadt- und Mobilitätsentwicklung setzen. 50.000 Euro investiert die Kommune in die Stationen. „Wir unterstützen den Handel durch die Direkteinlieferungsfunktion, der Nutzung der Paketstationen als Übergabepunkt und der Verknüpfung von On- und Offline-Aktivitäten mit der kostenlosen 24/7-Abholmöglichkeit“, sagt Bürgermeister André Wiese. „Gerade aufgrund der schwerwiegenden Corona-Einschränkungen ist das Winsener Depot eine gute Alternative der sicheren und flexiblen Übergabe und ein weiterer Baustein zur Revitalisierung der Winsener Innenstadt.“

Nötig ist nur die Registrierung

Die Stadtwerke sind zuständig für den operativen Betrieb und die Betreuung der kooperierenden Händler. Für sie ist das „Depot“ neben der Winsen-App „Winsen4You“ und dem digitalen Carsharing-Projekt „Winsen2Go“ ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer Smart City. Winsen könne damit Prozesse und den Einsatz von Ressourcen verbessern, sagt Geschäftsführer Hans-Georg Preuß. „Neben den vielfältigen Vorteilen für die Händler und Kunden, erwarten wir durch die steigende Effizienz in der Paket- und Warenzustellung auch eine Verkehrs-, Luft- und Lärmentlastung.“

Mehrwert bieten die Paketstationen auch, weil sie offen für alle Anbieter sind. Dienstleister wie etwa Hermes, GLS oder DPD können Empfang und Rücksendung über die Depots abwickeln. Die Nutzung der Stationen ist kostenfrei, nötig ist lediglich eine Registrierung bei dem Softwareanbieter ParcelLock. Weitere Informationen und die Registriemöglichkeit sind zu finden unter www.parcellock.de/paketstation/winsen-depot.